Anna Hess

Eine schmerzhafte Krank­heit zwang die inzwischen 82-jährige Bäuerin und Atem-Päda­gogin aus Dürrenroth, Anna Hess (1928), für zwei ­Wochen zur Ruhe.
In langen Nächten liess sie ihr Leben an sich vorbeiziehen, ­erkannte, dass ­sowohl helle als auch Schatten­seiten ihren wertvollen Platz im ­bunten ­Mosaik des ­Lebens haben. Sie griff zu Papier und Schreibstift und hielt die Ge­danken in kürzester Zeit fest.
 

Paul Hulliger

Paul Hulliger wurde am 12. April 1965 im Spital Burgdorf geboren und wuchs dann in einer siebenköpfigen Familie in Oberburg auf. Nach Kindergarten, Primar- und Sekundarschule absolvierte er in Burgdorf eine Handwerkerlehre als Bodenleger. Nach über zwanzigjähriger Tätigkeit in dieser Branche arbeitet er nun seit dem Jahr 2000 als Sigrist in der Kirchgemeinde Kirchberg/BE. Im Jahr 2000 begann er Erlebnisse aus seinem Leben in kernigem «Bärndütsch» aufzuschreiben.
 
In der Edition. Schürch bisher erschienen:
We das Gott wüsst, Bärndütschi Gschichte mit Zeichnige vom Autor (2009)

http://www.paulhulliger.ch
 

Werner Jakob May

Wahre Erzählungen und solche, die auf Geschehenem aufbauen, bilden den tiefgründigen Schatz von Werner Jakob May. Der Autor wuchs in Kleindietwil auf, unterrichtete später bis zur Pension in der Gemeinde Radelfingen als Primarlehrer und verbringt im Seeland, im Dorf Detligen, seinen Lebensabend. Während der intensiven Pflege seiner schwer kranken Frau, die ihn viele Jahre an das Haus band, begann er zu schreiben: Chroniken, Schicksale, wie sie das Leben bringt, ­Krimis und Kurzgeschichten.
 

Liselotte Jost-Zürcher

Liselotte Jost-Zürcher ist in Bern aufgewachsen. Nach einem Welschlandaufenthalt und der kaufmännischen Ausbildung verbrachte sie ein Jahr als Kindermädchen in Toronto, Kanada. Später sammelte sie in verschiedenen Stellen Erfahrungen und absolvierte auch eine halbjährige bäuerliche Ausbildung im «Waldhof», Langenthal. Seit 1991, davon neun Jahre als Redaktorin, arbeitet sie in der Druckerei Schürch AG für die Regionalzeitung «Der Unter-Emmentaler».  
 
In der Edition. Schürch bisher erschienen:
Das Jahrhundert-Wasser – Bilder und Bereichte vom Unwetter im Juni 2007 in der Region Huttwil erschienen (2008)
 

Frieda Klopfenstein-Lüthi

In Grünenmatt und Wasen verbrachte Frieda Klopfenstein-Lüthi eine glückliche Jugendzeit. Erst viele Jahre nach der Schulzeit durfte sie sich ihren Jugendtraum erfüllen und den Schwesternberuf erlernen. Sie arbeitete dann als Gemeindeschwester in Sumiswald und Beatenberg und zog schliesslich als Bergbäuerin an die Lenk. Nach dem Tod ihres Mannes kehrte sie ins Emmental zurück und lebt heute in der Alterssiedlung Huttwil. Die erste Auflage ihres Mundart-Werks «Mys Läbe» erschien 2008, die zweite 2009.

 

Greti Leuenberger

Greti Leuenberger wurde in Ursenbach in einer Grossfamilie geboren. Als Eineinhalbjährige verlor sie die Mutter und wuchs dann bei Pflegeeltern auf, die sie liebevoll bei sich aufnahmen. Trotzdem pfiff dem Mädchen oftmals ein rauer Wind um die Ohren; Optimismus, Zuversicht und sein starker Wille halfen ihm über vieles hinweg. Greti Leuenberger absolvierte eine kaufmännische Ausbildung und zog später nach Huttwil, wo sie gemeinsam mit ihrem Mann vier Kinder gross zog. 2008 erschien ihr erstes Mundart-Buch «Fröid u Leid», 2009 dann der zweite Band «Ungerwägs».
 

Greti Morgenthaler-Wegmüller

Greti Morgenthalers Mundartbücher sind längst schon kleine Best- und Longseller. Nicht zuletzt, seit Radioredaktor Christian Schmid die 84-jährige Autorin aus Ursenbach in der DRS-«Schnabelweid» schweizweit gerühmt hat: «An der Erzählerin Greti Morgenthaler gefällt mir dieses Gerade. Das Gespür für Wesentliches. Greti Morgenthaler erfindet nichts. Die Ursenbacher Bauerntochter schreibt aus der Erinnerung an die Zeit vor der Mechanisierung der Bauernarbeit. Sie weiss aus dem Erinnerten mit sicherem Gespür das auszuwählen, was sich zu einer guten Geschichte fügt, und es mit ebenso sicherem Sprachgefühl in ihrer Oberaargauer Mundart zu schreiben.
 
 
In der Edition. Schürch bisher erschienen:
Gschpycherets (2005)
Büschelets (2005)
Gschpycherets und Büscheletes, Hörbuch (2009)

http://www.wysiweb.ch/mundart
 

Paul Tanner

«Höre nur nie auf zu schreiben», gab der Lehrer dem Neuntklässler Paul Tanner mit auf den Weg. Fürs Leben gern hatte dieser in den letzten beiden Schuljahren Aufsätze geschrieben. Vorläufig wurde daraus allerdings nichts. 40 Jahre lang musste der Inhaber eines Baugeschäfts in Eriswil warten, bis er Zeit fand, sich an den Computer zu setzen und in wenigen Monaten in Mundart niederzuschreiben, was er in seiner Jugendzeit erlebt hatte. «D’ Tanndligiele» erschien 2006, zwei Jahre später «Wi bi üüs im Ämmitau» und 2010 «Brösmeli».
 

Regina Wellinger

Die Geschichtenerzählerin und Bildermalerin Regina Wellinger unterrichtet seit über drei Jahrzehnten vornehmlich Frauen im Malen – Porzellan, Aquarell, Acryl. Sie leitete einst mit 19 Jahren schon eine Filiale von Beldona am Zürcher Bleichenweg, arbeitete später als Buchhalterin Mit 30 Jahren erfülltre sie sich einen Traum: sie schrieb sie sich an der Zürcher Kunstgewerbeschule ein und studierte. Sie ist heute Mutter von zwei erwachsenen Söhnen. Sie kennt den schönen Brauch des Räbeliechtli-Schnitzens aus ihrer Kindheit, aufgewachsen als Zweitjüngste mit sieben Schwestern und einem Bruder. Malen und Zeichnen hat sie damals schon in der Schule gut gekonnt. «Meine Mappe war bei Schulschluss immer leer, weil die Lehrer meine Zeichnungen behalten wollten», sagt sie lachend.
 
In der Edition. Schürch bisher erschienen:
Räbeliechtli und Glitzerstern, ein Bilderbuch für Menschen ab 5 Jahren.
Sämichatzes Schatz, ein Bilderbuch von Christine Rothenbühler mit Bildern von Regina Wellinger