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Wegen Regenfällen keine Rennen am Samstag

|  02. September 2010
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Wegen Regenfällen keine Rennen am Samstag
 Der gebürtige Dürrenrother Seitenwagenpilot Stefan Zaugg im Renneinsatz. Bild: Marcel Bieri

11. internationales Motocross Emmental in Rohrbachgraben. Auf der Kaltenegg war das Dröhnen vieler Motorräder nur am Sonntag zu vernehmen. Wegen ergiebiger Regenfälle mussten alle Rennen vom Samstag abgesagt werden. Höhepunkt am einzigen Renntag waren die drei Läufe der Seitenwagen-Europameisterschaft.


 Kein Wetterglück für das organisierende Motocross-Team Hasle-Rüegsau: Wegen sintflutartiger Regenfälle musste die Rennstrecke auf der Kaltenegg geschont werden. Wären die geplanten Rennen vom Samstag trotzdem gefahren worden, hätte am Sonntag das Aus gedroht. Und am Sonntag stand mit dem EM-Lauf der Seitenwagen ein sehr wichtiger Wettkampf auf dem Programm. So widmeten sich die Fahrer sowie das Publikum am ersten Wettkampftag vor allem dem gemütlichen Beisammensein. Statt dem abendlichen Speedy-Gonzales-Rennen stand somit die Cross-Party im Mittelpunkt. 
 
Aufatmen beim Organisator
Am Sonntag lachte dann die Sonne am Himmel. Alle Rennen konnten ausgetragen werden. Und die Piste war soweit abgetrocknet, dass reguläre Kräftemessen stattfinden konnten. Damit atmete OK-Präsident Erich Utz, der mit seinem 16-köpfigen OK-Team sowie den unzähligen Helfern viele Stunden Frondienst in den Anlass gesteckt hatte, auf.
 
Seitenwagen-Action
Im Zentrum des Interesses standen die drei Rennläufe der Seitenwagen-Europameisterschaft. Im Feld der Gespanne aus Holland, England, Deutschland, Tschechien, Belgien und der Schweiz kam es zu einer Überraschung. Das in dieser Saison noch ungeschlagene EM-Leader-Duo Jarno Boomen und Henry Wiel musste den Tagessieg dem Schweizer Gespann Migg Koch und Marius Strauss aus Gonten überlassen. Auf dem 1650 m langen Rundkurs drehte auch der gebürtige Dürrenrother Stefan Zaugg mit seinem Beifahrer Michael Beutler Runden. Und die Augen der über 2500 Zuschauer waren vor allem auf das fast heimische Duo mit der Nummer 44 gerichtet. Das in rotem Töffdress angetretene Duo beendete den Wettkampf schliesslich auf dem 14. Rang im Feld der 27 Gespanne. Aufgrund der Absage am Samstag waren auf der Kaltenegg natürlich nicht sehr viele regionale Töffpiloten am Werk zu sehen. Wer am Sonntag aber an den Start ging, überzeugte. Valentin Berger aus Huttwil belegte im Zusatzrennen «Club Open» den sehr guten 5. Rang. Unmittelbar dahinter klassierte sich Hansruedi Kilchenmann aus Madiswil. 
Stefan Leuenberger
 



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