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Bunte Vielfalt und viel Lebensfreude
| 07. September 2010
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Kadettentage 2010 in Huttwil. Wie 2009 fanden die Kadettentage in Huttwil bei herrlichem Wetter und ohne Zwischenfälle statt. 900 Mädchen und Knaben blicken auf ein erlebnisreiches Wochenende zurück. Für das heimische Huttwiler Korps standen in den sportlichen Wettmessen Eric Minder (Sieger Mehrkampf), Bruder Jeffrey Minder (Sieger Schiessen), Kristina Kleeb (Siegerin Orientierungslauf), Nicole Flückiger und Leo Luca May (beide Sieger Schwimmen) sowie die siegreichen Tischtennisspieler im Rampenlicht. Bei den Kadetten steht am Jahreshighlight aber vor allem eines im Zentrum: Mitmachen und Spass haben.
«Bei gleichem Wetter treffen wir uns hier in Huttwil in einem Jahr wieder», versprach TK-Chef Peter Mathys im September 2009 den Kadetten. Es kam genau so. Bei herrlichem und nicht zu heissem Spätsommerwetter fanden die zweiten Kadettentage in Huttwil in Serie statt. 900 Mädchen und Knaben aus den mitmachenden Kadettenkorps Thun, Murten, Burgdorf, Langenthal (nur Kadettenmusik), Zürich und Huttwil erlebten während den zwei Tagen Sport, Musik und vor allem ganz viel Spiel und Spass. «Die Atmosphäre und die Organisation hier in Huttwil sind einfach einmalig», brachte es der 16-jährige Mehrkampf- und Handballsieger Adnan Maloku auf den Punkt. «Ein grosses Dankeschön allen Personen, die in irgend einer Weise zum Gelingen der Kadettentage in Huttwil beigetragen haben», lobte Christine Mumenthaler, Präsidentin des Kadettenvereins Huttwil, an der sonntäglichen Rangverkündigung nach zwei harmonischen Tagen bei gemütlichem Beisammensein.
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«Bei gleichem Wetter treffen wir uns hier in Huttwil in einem Jahr wieder», versprach TK-Chef Peter Mathys im September 2009 den Kadetten. Es kam genau so. Bei herrlichem und nicht zu heissem Spätsommerwetter fanden die zweiten Kadettentage in Huttwil in Serie statt. 900 Mädchen und Knaben aus den mitmachenden Kadettenkorps Thun, Murten, Burgdorf, Langenthal (nur Kadettenmusik), Zürich und Huttwil erlebten während den zwei Tagen Sport, Musik und vor allem ganz viel Spiel und Spass. «Die Atmosphäre und die Organisation hier in Huttwil sind einfach einmalig», brachte es der 16-jährige Mehrkampf- und Handballsieger Adnan Maloku auf den Punkt. «Ein grosses Dankeschön allen Personen, die in irgend einer Weise zum Gelingen der Kadettentage in Huttwil beigetragen haben», lobte Christine Mumenthaler, Präsidentin des Kadettenvereins Huttwil, an der sonntäglichen Rangverkündigung nach zwei harmonischen Tagen bei gemütlichem Beisammensein.
Eric Minder siegt erneut
Der Sport stand an den zwei Tagen im Zentrum. «Die Eisdisco war der Hammer», lobte Majlinda Murati (11) aus Murten. Sogar beim beliebtesten Freizeitangebot wurde am Samstagabend zu fetziger Musik also munter Sport getrieben. Am Leichtathletik-Mehrkampf setzte der Huttwiler Eric Minder ein Glanzzeichen. Wie im Vorjahr konnte er sich als Sieger im Jahrgang 1998 feiern lassen. «Ich kam her, um Sport zu machen. Der zweite Heimsieg überrascht mich etwas, weil ich die erhofften Leistungen nicht erbringen konnte», bilanzierte der einzige Huttwiler Sieger in der Königsdisziplin. «In Zukunft konzentriere ich mich auf das Tennis», sagte Minder, der auch im Schiessen, in der Stafette und im Tennis Podestplätze und damit Diplomgewinne realisierte. Die begehrteste Standarte holte sich erneut Burgdorf (drei Podestplätze und 16 Diplome), so wollte es das Reglement. Die effektiven Leichtathletik-Champions kamen aber aus Thun. Von den 314 Mitmachenden holten sich gleich 105 eines der Diplome, welche an das erste Viertel der Klassierten pro Alterskategorie verteilt wurde. Und: Von 42 Medaillen holte sich Thun 28 Stück (8x Gold, je 10x Silber und Bronze).
Thun und Murten laufstark
Huttwils 125-köpfige Mehrkampf-Delegation schaffte fünf Podestplätze und 14 Diplomgewinne. Zum Leichtathletik-Mehrkampf waren 747 Knaben (342) und Mädchen (405) angetreten (2009: 754, 2008: 803, 2007: 770, 2006: 762). Herausragende Athletin war Tanja Kübli aus Thun, die wie im Vorjahr im Jahrgang 1996 mit grossem Vorsprung siegte. Ihre Leistung war so gut, dass sie alle Mädchen, egal welchen Alters, hinter sich liess. Heftig: Nur zwei aller gestarteten Knaben vermochten mehr Punkte zu sammeln, als die Thunerin, welche am Sonntag fehlte, weil sie an den Leichtathletik-Schweizermeisterschaften in Langenthal startete. Gefeiert wurde in Thun auch im Hause Seiler. Die Geschwister Nina (13) und Linda (15) holten in ihrem Jahrgang beide den Sieg. Murtens Kadettentags-Queen heisst Delphine Hess. Die elfjährige Multiathletin siegte neben dem Mehrkampf – genau, der Name deutet darauf hin – auch im Schwimmen. «Ausserdem gelangen mir in der Stafette und im Stadtlauf mit dem Murtener Team 2. Ränge», ergänzte sie fast entschuldigend.
Im Tischtennis siegreich
In vielen Disziplinen traten die Korps im freundschaftlichen Wettstreit gegeneinander an. Publikumsmagnete waren wie immer der Städtlilauf im Zentrum von Huttwil sowie die Stafettenläufe auf dem Sportcenter-Rasen. In diesen Laufwettkämpfen hatte Huttwil gegen die Übermacht aus Thun und Murten nichts zu bestellen. Verlass war dafür auf die Schützen. Jeffrey Minder wiederholte seinen Sieg aus dem Vorjahr. Ausserdem trugen elf Diplomgewinne zum sechsten Huttwiler Schiess-Standartengewinn in Serie bei. Der Kadetten-Tell ist eindeutig in Huttwil zu Hause. Beim Schwimmwettkampf in der Huttwiler Badi konnten sich Nicole Flückiger und Leo Luca May als Huttwiler Kadettentagssieger feiern lassen. Ein sportliches Kunststück zeigte der Tagessieger Damian Urwyler aus Murten, der die 30 m in 36,81 Sekunden an seinem 15. Geburtstag geradezu «überflog»: «Ich musste nur dreimal atmen.» Bei der Postensuche im Wald sorgte Kristina Kleeb für einen Huttwiler Sieg. Bei den sonntäglichen Spielwettbewerben stand in 15 Ranglisten am Ende nur einmal der Name Huttwil ganz oben. Und zwar gelang den Huttwiler Tischtennisspielern die Titelverteidigung. 2. Ränge holte das Huttwiler Korps vor Heimpublikum im Minivolleyball, im Tennis und im Badminton. Die Musikwettmessen (siehe Regionalteil) sowie das Kochen sind die beiden Kadettentagsbetätigungen, die nichts mit dem Sport zu tun haben. Das Feld hinter der Sportcenter-Rundbahn verwandelte sich am Sonntagmorgen in eine Kocharena. Die 16 Gruppen mussten in Eigenregie innert drei Stunden auf einer selbst errichteten Feuerstelle Chili-Eintopf und Schlangenbrot zubereiten und einladend servieren. Die Köche aus Burgdorf verzauberten die Jury und entzauberten die Zürcher in deren Domäne mittels Doppelsieg. «Ich bin froh, dass ich nicht Sport machen musste. Ausserdem gefällt mir das Kochen sehr gut», meinte Olivia Schori (12), die in einem der beiden erstmals mitmachenden Huttwiler Teams den Kochlöffel schwang.
2017 wieder in Huttwil
Die insgesamt zwölfte Austragung der Kadettentage in Huttwil, erneut unter der Gesamtleitung von Beat Oechsli, war für längere Zeit die letzte. Weil die Kadettentage neuerdings zweimal hintereinander am gleichen Ort stattfinden, wird Huttwil erst 2017 wieder zum Handkuss kommen. Dies wird dann auch ein Huttwiler Neubeginn sein. Zahlreiche langjährige OK-Mitglieder sind nach den erfolgreichen Austragungen 2009 und 2010 zurückgetreten. Die Kadettentage der nächs-ten beiden Jahre finden in Burgdorf statt.
Stefan Leuenberger
Stefan Leuenberger
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