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Jetzt auch vom Schweizer Fernsehen entdeckt

|  24. Januar 2012
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Jetzt auch vom Schweizer Fernsehen entdeckt
Als Skicrosserin mit Glamour-Faktor wurde die Leimiswilerin Sanna Lüdi im Sportpanorama porträtiert. Bild: EQ Images

 
Sanna Lüdi, Leimiswil. Die Leimiswiler Skisportlerin Sanna Lüdi kämpft seit vielen Jahren darum, den Sprung an die Spitze zu schaffen. Im Skicross ist es ihr gelungen. Mit ihren ersten Weltcupsiegen sind nun auch das Schweizer Fernsehen und die grossen Printmedien auf die hübsche Draufgängerin aufmerksam geworden.


Der «UE» begleitet die Karriere von Sanna Lüdi seit ihren Anfängen im Alpin-Bereich vor vielen Jahren. Mit dem nun geglückten Durchbruch im Skicross ist die 26-Jährige schweizweit in den Mittelpunkt des Interesses gerückt.    
 
Auf Augenhöhe mit Didier Cuche
Das sonntägliche Sportpanorama des Schweizer Fernsehens ist das Flaggschiff im Bereich Sportberichterstattung. Wer dort eine Plattform erhält, hat etwas geleistet. Wie am Sonntag Studiogast und Streif-Kaiser Didier Cuche. Auf die abschliessende Frage nach der Leimiswiler Skicrosserin Sanna Lüdi antwortete er: «Den Namen kenne ich.» So geht es nicht nur dem derzeit bekanntesten Schweizer Skisportler. Mit ihren kurz aufeinan-derfolgenden Weltcup-Podestplätzen nehmen nun auch die grossen Medien Notiz vom ungeschliffenen Diamanten aus dem Oberaargau. Und so folgte auf das Studio-Interview mit Ski-könig Cuche ein 3:54 Minuten dauernder Beitrag über den Skicross-Shootingstar. 
 
Aussehen bringt Glamour-Faktor
Nach Actionbildern von ihren Erfolgsfahrten rückte das Fernsehen gleich das Aussehen von Sanna Lüdi in den Mittelpunkt. «Ich schminke mich jeden Morgen, dies gehört meiner Meinung nach einfach dazu», goss Lüdi Öl ins Feuer. Um die Aussage gleich wieder zu relativieren. «Obwohl ich mich gerne schminke, viel Kleider shoppe und mit diesen einen ganz eigenen Stil pflege, bin ich froh, das Skifahren und nicht einen Modeljob ausüben zu dürfen.» Als Skicrosserin mit Glamour-Faktor wird sie am TV verkauft. 
 
Start an den X-Games
Anschliessend sieht man, wie sich Sanna Lüdi in Gstaad mit einem lockeren Imbissbuden-Besuch mit ihrem Freund Robert Boo und Trainer Ralph Pfäffli kurz vor dem Abflug an die X-Games in Aspen, wo sich Sanna Lüdi mit den besten Freestylern der Welt messen wird, etwas Gutes gönnt. Vom Trainer ist dann über den «Paradies-vogel der Skicrosserinnen», so das Schweizer Fernsehen, zu hören: «Sie ist eine einfache Athletin zum Führen, macht immer, was man wünscht. Vielleicht ist sie noch etwas chaotisch. Aber sie ist einfach und fröhlich in ihrer Art.» Kein Wunder, ist Sanna Lüdi doch an der Sonnseite in Leimiswil aufgewachsen. 
 
Mit Erfolgen glänzen
Reiht die Weltcupleaderin weiterhin Erfolg an Erfolg, wird sie auch in den grossen Medien ein Thema bleiben. Und Sanna Lüdi will nicht mit ihrer Schönheit im Mittelpunkt stehen. Sie will Rennen gewinnen – und an den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi für den ganz grossen Kracher sorgen. Und dass die Disziplin Skicross nicht einfach ein Treffen ausrangierter Skifahrer ist, hat Didier Cuche nach dem Beitrag bekräftigt: «Für mich kommt ein Einstieg in den Skicross-Zirkus nicht in Frage. Würde ich diesen Schritt tun, müsste ich genauso hart trainieren wie jetzt, um Erfolg zu haben. Ausserdem ist das Risiko im Skicross noch grösser.»
Stefan Leuenberger 

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