Archiv

Band ist zerschnitten, der Laden eröffnet

|  21. August 2010
« zurück zur Übersicht
 
Band ist zerschnitten, der Laden eröffnet
 Verwaltungsratspräsident Hans Lüdi (links) und Urs Bieri, Vorsitzender der Geschäftsleitung, zerschneiden das Band und geben  den Weg zur neuen Landi in Schwarzenbach frei. Bild: bhw

Landi Region Huttwil AG. Nach einer kurzen intensiven Bauzeit konnten die Verantwortlichen mit einer offiziellen Eröffnungsfeier den Neubau des Landi-Ladens an der Bernstrasse in Schwarzenbach einweihen. Mit dankenden Worten wurde die Entstehungsgeschichte des Bauwerks durch verschiedene Redner gewürdigt. Mit dem neuen Landi-Laden wird die Region Huttwil um ein Einkaufserlebnis reicher.


Die blauweissen Federn auf den Uniformmützen der Stadtmusik Huttwil wippten zum Spiel des Berner Marsches leise mit. Damit war der  Auftakt zur offiziellen Eröffnungsfeier des Landi-Neubaus gemacht. Zahlreich hatten sich die Gäste zum feierlichen Anlass eingefunden, unter ihnen Vertreter aus Politik und Wirtschaft, der am Bau beteiligten Firmen, die Nachbarn und der Landi. 
 
Konstruktive Zusammenarbeit
In seinen Begrüssungsworten hielt Verwaltungsratspräsident Hans Lüdi einen kleinen Rückblick über die Entstehung der Landi Region Huttwil AG. Auf den 1. Januar 2009 wurde sie aus der Landi Huttwil (diese würde 2010 ihr 120-jähriges Bestehen feiern), der Landi Dürrenroth und der Fenaco gegründet. «Bereits früher und auch heute ist das Bestreben, die Landi auf die Bedürfnisse der Kunden auszurichten, so wurden immer die gleichen Ziele verfolgt», betonte  Hans Lüdi. Ab 2007 hat sich eine Arbeitsgruppe intensiv mit der Zukunft der Landi auseinander gesetzt. Dabei fiel der Entscheid für einen Laden-Neubau  auf der grünen Wiese. Besonders erwähnte Hans Lüdi ebenfalls die kurze und effiziente Bauzeit sowie die sehr gute Lösung für den Wärmebedarf mit der Gemeinde Huttwil. «Damit können wir das Baumholz aus unserer Region nutzen und dem sage ich eine konstruktive Zusammenarbeit», sagte   Hans Lüdi zu den Einweihungsgästen. Nur vier Jahre nach der Planung, steht der neue Laden bereit, die Getreideannahme und Lagerung erfolgt seit 2009 im Silo Fiechten, für den Agrarstandort ist die Eröffnung in Dürrenroth im Herbst geplant. Weiter ist ebenfalls klar, dass der alte Standort der Landi Huttwil verkauft wird.
 
Ein grosses Dankeschön 
Ladenleiterin Andrea Messerli beschrieb, unter welchen Voraussetzungen und mit welchem Engagement die Mitarbeitenden den neuen Landi- Standort eingerichtet hätten. In ihrer herzlichen und erfrischenden Art sagte sie zum versammelten Publikum: «Mir si zwäg, chömet cho luege».
 Urs Bieri, Vorsitzender der Geschäftsleitung, erinnerte mit dem Jodellied «Wo der Herrgott üsi Wält het gemacht» an die vielen zusätzlichen Arbeiten, welche durch den Neubau geleistet werden mussten. «Wir haben alle Vollgas gegeben und gemerkt, was Stress bedeutet», meinte Urs Bieri und er bedankte sich bei allen, die in irgendeiner Form zum Gelingen des Bauwerkes beigetragen haben. 
Als Delegierter der Fenaco Landi Gruppe war Jürg Hiltbrand von Bern nach Schwarzenbach gereist. Er gab seiner Freude Ausdruck, dass die Vi-sion der Landi Region Huttwil AG, bereits Wirklichkeit sei. Damit sei der Schritt an die neuzeitliche «Verkaufswelt» erfolgt. Dankbar für die positive Entwicklung wünschte Jürg Hiltbrand viele Begegnungen im neuen Landi-Laden.
 
«Angenehm anders»
Als Vertreter der Landi Schweiz AG überbrachte CEO Heinz Wälti die besten Wünsche. Es erfülle ihn mit Stolz «Angenehm anders zu sein». Der Erfolg der Landi basiere aber vor allem auch darauf, dass motivierte Mitarbeitende an der Front stehen. Zudem sei  Strategie, nur soviel Marge auf den Produkten zu verrechnen, wie gebraucht würden sowie der direkte Einkauf, der ebenfalls marktentscheidend sei. 
 
Grussworte des Huttwiler Gemeindepräsidenten
Hansjörg Muralt, Gemeindepräsident von Huttwil, sprach ebenfalls im Namen der umliegenden Gemeinden. Das Geschenk, welches er von den Gemeinden Affoltern, Auswil, Rohrbachgraben, Walterswil, Wyssachen und Huttwil überbrachte, ist in Zukunft für alle Besucherinnen und Besucher des Landi-Ladens sichtbar. Es ist ein Amberbaum, der bereits auf dem Areal gesetzt wurde. Anton Strübi, Vertreter der Strüby Konzept AG, gab als Projektleiter einen kurzen Überblick über den Bauverlauf und erwähnte besonders, dass das Werk ohne Unfälle entstanden sei. 
 
Eröffnung mit Salutschuss 
Symbolisch zur Eröffnung des Neubau Landi-Ladens zerschnitten Verwaltungsratspräsident Hans Lüdi und Urs Bieri, Vorsitzender der Geschäftsleitung, mit grossen Gartenscheren ein Landi-Fähnchen-Band. Gleichzeitig ertönte ein lauter Salutschuss und im Inneren des Gebäudes gingen die Lichter an.  Nach einem Apéro durften die Gäste sich von der Schönheit und Vielfalt des neuen Einkaufserlebnisses überzeugen. Das Sortiment entspricht dem Konzept der übrigen Landi-Läden. Bei gemütlichem Beisammensein feierte die Gesellschaft das gelungene Werk, welches nach intensiven Arbeiten entstanden ist. Möge der gute «Landi-Geist» auch im neuen Landi-Laden herrschen.
Barbara Heiniger 

 

« zurück