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Einweihungsfest mit viel Publikum

|  24. August 2010
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Einweihungsfest mit viel Publikum
Hanspeter Christen (links), Präsident des Stiftungsrates, und Heimleiter Beat Chapuis freuen sich über das gelungene Werk. Bild: eph

Alters- und Pflegeheim Hasle-Rüegsau. Das Alters- und Pflegeheim Hasle-Rüegs­au an der Gerbestrasse in Rüegsauschachen erstrahlt nach dem Erweiterungsbau und den Renovationsarbeiten nicht nur aussen im neuen Kleid, sondern beeindruckt auch innen mit einer optimalen Ausstattung.


 Das Alters- und Pflegeheim Hasle-Rüegsau, das neu 60 Seniorinnen und Senioren beherbergen kann, lud am vergangenen Samstag, 21. August, zur Besichtigung der renovierten und neuen Räumlichkeiten und einer Bilderausstellung von Paul Wittwer sowie zum Spaghettiplausch und Dessertbüffet à discrétion ein. Zum Verweilen verlockte zudem auch die mit breiten Wegen, vielen Ruhebänken, Teich, Brücke und Blumenschmuck neu gestaltete Gartenanlage.
 
Informativer Rundgang
Auf einem signalisierten Rundgang bot sich den zahlreich erschienenen Gästen Gelegenheit, neben Einzelzimmern, die alle über Nasszelle und Balkon verfügen, auch Büros, Küche, Wäscherei sowie multifunktionale Räume für Schulungen, Andachten und Aktivierungstherapie zu besichtigen. Mitglieder des Stiftungsrates und Angestellte standen bereit und gaben gerne ergänzende Auskünfte. So zeigte die Aktivierungstherapeutin Marianne Otaru auf, dass gerade diesem Bereich, der – neben der Pflege – in der Betagtenbetreuung einen wichtigen Stellenwert hat, beim Neubau besondere Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Die Kochecke hat beispielsweise eine in der Höhe hydraulisch verstellbare Küchenkombination, damit daran auch vom Rollstuhl aus hantiert werden kann. «Wir arbeiten Ressourcen orientiert und bieten, wo nötig, auch Einzeltherapien an», sagte Marianne Otaru. Für Gruppen reicht das Angebot von Bewegen über Gedächtnistraining bis hin zum Kochen und Backen, Singen, Werken und Gestalten. 
 
Altes und Neues als Einheit
Insgesamt investierte das Alters- und Pflegeheim in den Neubau und die Renovation rund 13 Mio.  Franken. Nachdem anfänglich die moderne Fassade des Neubaus im Dorf für etlichen Gesprächsstoff gesorgt hatte, freut sich Hanspeter Christen, Präsident des Stiftungsrates, nun besonders über die Einheit, die aus der alten, heimeligen Holzkonstruktion und dem unverkennbar aus neuerer Zeit stammenden Erweiterungsbau entstanden ist. Hinter den Fassaden sorgen rund 70 Angestellte, voll- und teilzeitlich, für das Wohl der hier lebenden Betagten. Noch relativ neu im Amt, erst knapp zwei Monate, wirkt Beat Chapuis als Heimleiter. Er sagte: «Mir ist es ein Anliegen, dass wir nicht nur heute ein offenes Haus haben, sondern dass hier auch sonst jederzeit am Altersheim interessierte Menschen Auskunft und Einblick erhalten und als Gäste willkommen sind!» In der neuen Cafeteria, zu der auch eine Gartenterrasse gehört, sieht er das Herzstück des grossen Hauses. Sie ist am Nachmittag sowie am Samstagvormittag für alle offen und wird als Treffpunkt von den Bewohnern ebenso geschätzt wie von auswärtigen Gästen. Elisabeth Pfäffli


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