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Teilsanierung zwischen der Marktgasse und der Kirche
| 28. August 2010
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Gegenwärtig ist im Huttwiler Städtlizentrum die Sanierung der Hauptwasserleitung im Gang; der Verkehr kann deshalb teilweise nur einseitig geführt werden. Bild: ljw
Einwohnergemeinde Huttwil, Ersatz der Hauptwasserleitung im Städtlizentrum. Im Rahmen der Sanierung der Hauptwasserleitung im Städtlizentrum Huttwil ist gegenwärtig zwischen der Kirche und der Marktgasse 2 eine weitere Etappe im Gang. Ziel der Bauverwaltung ist es, dass die Arbeiten dieser Etappe bis spätestens zum slowUp vom 12. September abgeschlossen werden können.
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Das Sanierungsprojekt der zum Teil rund 100-jährigen Hauptwasserleitung im Städtlizentrum Huttwil umfasst vom Bahnhof bis zur Abzweigung Lindenstrasse eine Länge von insgesamt rund 1900 m. Davon wurden in den 1980er Jahren und auch in jüngerer Zeit nach mehreren Rohrbrüchen bereits rund 400 m erneuert.
Vier Etappen
Die Sanierung der verbleibenden rund 1500 m langen Leitung wurde in vier Etappen geplant, wovon die Etappe 4 (Abzweigung Tscharandistrasse bis Abzweigung Lindenstrasse) im Herbst 2009 erfolgt ist (der «UE» berichtete darüber).
Gegenwärtig wird nun das Teilstück von der Marktgasse 2 bis zur Kirche saniert. Die ganze Etappe umfasst die Strecke vom Bahnübergang bis zur Tscharandistrasse. Auf einigen Teilstrecken, auch auf derjenigen der gegenwärtigen Etappe, kann laut dem Huttwiler Bauverwalter Martin Bieri das «Berstlining»-Verfahren angewandt werden.
Das heisst, die Neurohre werden mittels eines Hydraulikaggregats in das Altrohr eingezogen, welches vorgängig geborsten wird. Für diese Massnahme müssen im Abstand von bis zu 100 m eine Anfangs- und eine Endgrube ausgehoben werden – Strasse und Hausplätze können damit teilweise verschont bleiben, was die Sanierung wesentlich schneller und kostengünstiger macht und zudem weniger Verkehrsbehinderungen oder Baustellen verursacht. Die Baustelle zwischen dem Stadthaus und dem Hotel Mohren tangiert den Städtliverkehr zurzeit allerdings recht massiv. Man setze indessen alles daran, die Behinderungen möglichst gering zu halten und auch die reibungslose Zufahrt zu den Geschäften zu gewährleisten. «Aus diesem Grund führen wir den Verkehr einseitig weiter, obwohl die Umleitung durch die Hofmattstrasse für uns einfacher gewesen wäre», stellte Martin Bieri gegenüber dem «UE» fest.
Ebenfalls setze man alles daran, um die bevorstehenden Anlässe im Städtli möglichst wenig zu tangieren. So versuche man, die Bauöffnungen im Städtlikern bis zu den Kadettentagen vom Samstag/Sonntag, 4./5. September, zu schliessen. «Garantieren können wir allerdings nichts», so Bieri. Mit der Organisation der Kadettentage stehe man jedoch in Verbindung. «Unser erklärtes und äusserstes Ziel ist es, die Arbeiten im Zentrum bis zum slowUp vom Sonntag, 12. September, abgeschlossen zu haben», sagte der Bauverwalter.
Liselotte Jost-Zürcher « zurück
