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Kraftort zum Spielen, Stauen und Staunen

|  07. Juli 2012
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Kraftort zum Spielen, Stauen und Staunen
Auch die Jüngsten feierten mit, als in Eriswil kurz vor Schluss des Schuljahres der Spiel- und Pausenplatz als neuer Oberaargauer Kraftort eingeweiht wurde. Bild: Beat Hugi

Einweihung zum Schulschluss. Vor der grossen Feier zum Schulschluss in der Turnhalle weihten Kinder, Eltern, Behörden, Mitstreiter, Projektgruppe und Sponsoren im kleinen Kreis den prächtig gelungenen Spiel- und Pausenplatz von Eriswil ein.


Auch wenn es an der kleinen Feier zum grossen Gemeinschaftswerk höchstens am Rande geraunt wird: Es war für die projektführende Arbeitsgruppe der Schule Eriswil nicht immer einfach, Kurs zu halten, wenn in den letzten zwei Jahren in der Gemeinde immer mal wieder Gegenwind aufkam. Zum Glück blieben die Leute um Lehrer Hanspeter Blaser standhaft! Der neue Pausen- und Spielplatz des Dorfes sucht weitherum seinesgleichen. 
 
Kleine und ganz grosse Spenden
Blaser lässt am Donnerstagabend nochmals die verschiedenen gemeinsam gestalteten Bauetappen in Bildern und kurzen Kommentaren Revue passieren. Einzig sprachlos macht ihn einmal mehr die Spende von 100 000 Franken eines Ehepaars aus dem Dorf, das öffentlich unbekannt bleiben will (wie der «Unter-Emmentaler» mehrmals berichtete). Ihre Grosszügigkeit habe die ganzheitliche Konzeption des neu gestalteten Raums hinter dem Schulhaus in dieser Dimension erst möglich gemacht, sagt Blaser. Speziell würdigen will er aber auch das Engagement aller Schülerinnen und Lehrer des Schulhauses beim Sponsoringlauf: «An diesem Tag kamen sage und schreibe 16 000 Franken zusammen! Und meine sechzigjährigen Kollegen sind alle stramm mitgelaufen. Merci!»
 
Sand im Schulhaus
Für Blaser wie auch für Gemeinderätin Marion Heiniger ganz wichtig: Auf diesem naturnah gestalteten Platz kann man sich an den verschiedenen Gerätschaften nicht nur spielend leicht bewegen und bewähren, «es ist nicht zuletzt ein neuer Kraftort zum still Beobachten, Entspannen und Entdecken.» Auch in dieser Hinsicht sei der Platz mit seiner reichen, von den Schülerinnen und Schülern mitgepflanzten Fauna und Flora ein naturpädagogisches Bijou. Dass bei soviel Naturnähe und einer Wasserpumpe im «Sandkasten» auch mal mehr Sand als üblich in die Schulräume getragen wird, hat die laufende Outdoor-Saison schon gezeigt. Ebenso, dass das neue Hausmeister-Ehepaar Schüpbach genauso wie Nyffeneggers, ihre Vorgänger, das nötige Verständnis dafür haben. Gratulation an alle! 
Beat und Ruth Hugi


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